Der Saarland-Impakt unter dem Mikroskop

Von dem bemerkenswerten Impakt-Geröll (Abb. 1), das wir auf dem Beitrag zuvor beschrieben haben, wurden inzwischen Dünnschliffe Abb. 2, 3) und Präparate für die Elektronenmikroskopie (Abb. 4-6) angefertigt.

Abb. 1. Anschnitt der Geröllprobe mit der Verzahnung von Chiemit und Gestein.

Abb. 2. Dünnschliff-Aufnahme von der Verzahnung Chiemit – Gestein, das als ursprüngliches Schmelzgestein zu neuem Mineralbestand rekristallisiert ist. Einfach pol. Licht.

Abb. 3. Detail des Kontaktes in stärkerer Vergrößerung. Gut erkennbar sind die nadelförmigen Mineralneubildungen und die Blasenhohlräume des Schmelzgesteins.

Jüngste Untersuchungen des Gerölls unter dem Elektronenmikroskop haben nicht nur neue spannende Erkenntnisse zur Bildung erbracht, sondern auch eindrucksvolle Raster-Aufnahmen bis hinunter in den Nano-Bereich geliefert. Als kleinen Vorgeschmack auf spätere Veröffentlichungen zeigen wir hier drei zum Teil auch ästhetisch ansprechende Bilder.

Abb.4. Mineral-Neubildung im Mikrobereich.

Abb. 5. Extrem komplexes, eine Art Brekzie bildendes Gefüge im Mikrobereich.

Abb. 6. Mikro-Sphärulen mit Durchmessern bis hinunter zu 1 Mikrometer.